IT-SicherheitUnternehmensdaten richtig sichern

Daten sichern – aber richtig!

„Flüchtige„ und „nicht flüchtige„ Speicher

Die erste Form der Datensicherung ist das Speichern auf einem „nicht flüchtigen“ Speichermedium. Was bedeutet „nicht flüchtig“ genau?

Stellen wir uns vor, wir erstellen in unserem Tabellenkalkulationsprogramm (z.B. MS Excel) eine Kostenübersicht für Kunde XY. Wir arbeiten hier sehr sorgfältig und listen dem Kunden all unsere erbrachten Leistungen und Kosten auf. Es entsteht ein fast zweiseitiges Dokument.

Ohne weiteres Zutun unsererseits, befindet sich unser mühevoll ausgearbeitetes Dokument im Arbeitsspeicher unseres Computers. Der Arbeitsspeicher ist ein „flüchtiges“ Speichermedium, was bedeutet, dass unsere mühevoll erstellte Kostenaufstellung verschwindet, sollte es wider Erwarten zu einem Ausfall des Computers, z.B. durch einen Stromausfall, kommen. Wir müssen also unsere Dokumente, bzw. in diesem Falle unsere hart erarbeitete Kostenaufstellung, auf einem Speichermedium sichern. In der Regel dient uns hierzu die Festplatte direkt in unserem Computer. Sie ist ein nicht flüchtiger Speicher und unsere Daten bleiben auch bei einem Stromausfall auf der Festplatte erhalten, wenn wir vorher daran gedacht haben, auf „speichern“ zu klicken.

Bei einem flüchtigen Speicher gehen unsere Daten verloren, sobald der Speicherort nicht mehr mit Strom versorgt ist. Unter den Begriffen RAM und ROM finden Sie mehr zum Thema flüchtige und nicht flüchtige Speicher.

Daten wirklich sicher speichern

Dass Dokumente, die wir erhalten möchten, gespeichert werden müssen, ist sicherlich jedem klar.

Aber wie machen wir unsere einfach gespeicherten Daten noch sicherer?

➡️ Indem wir sie mehr als nur einmal an einem einzigen Ort/ Medium speichern.

Selbst Hardware wie eine Festplatte, ist vor dem Verfall nicht sicher und kann kaputt gehen. Mit ihr verschwinden auch alle darauf abgelegten Daten und Dokumente. Auch ein Brand oder Wasserschaden kann im schlimmsten Fall unsere komplette Unternehmensdaten zerstören.

Neben einem technischen Alterungsprozess und unvorhersehbaren Katastrophen können Datensätze auch aus Versehen oder auch absichtlich von menschlicher Hand gelöscht werden.

Demzufolge macht es Sinn, Unternehmensdaten an mindestens einer weiteren Stelle zu sichern. Dies kann firmenintern über entsprechende Gerätestrukturen/ Serverarchitektur geschehen oder mittels ausgelagerten und/ oder virtuellen Speichermöglichkeiten (z.B. externe Server, Cloud). Um den Aufwand zu minimieren, sollte die Sicherung von Unternehmensdaten, sog. Backups, automatisiert ablaufen. So verhindert der technische Ablauf ein Vergessen der manuellen Datensicherung durch Personen sowie den Datenverlust durch schädliche Außeneinwirkungen.

Nicht mit dem Feuer spielen!

Falls Sie sich dazu entscheiden, Ihre Daten in der Firma aufzubewahren, sollten Sie Ihre Unternehmensdaten unbedingt in einem geschützten, Feuer- und Wasserfesten Raum oder Tresor, der auch beim Einsturz des Gebäudes erhalten bleibt, lagern.

Bedenken Sie, dass Sie als Geschäftsführer derjenige sind, der unter Umständen mit seinem Privatvermögen für den entstandenen Schaden haftet!

Wir können von einem Fall berichten, bei dem es in einem Unternehmen zu einem Brand kam. Das Gebäude wurde evakuiert und alle Mitarbeiter in Sicherheit gebracht.
Der Geschäftsführer jedoch rannte tatsächliche noch einmal zurück in das Gebäude, um seine Unternehmensdaten zu retten. Die Datensicherungen waren einfach im Serverraum abgelegt, ohne den Einsatz weiterer Vorsichtsmaßnahmen wie feuerfester Safe oder getrennter Brandabschnitt innerhalb des Unternehmens.

Datenschutz

Glücklicher Weise erschien der Geschäftsführer nach seiner waghalsigen Aktion kurz darauf wieder – mit Datensicherung in Händen – aus dem brennenden Gebäude.

Um sich und sein Unternehmen vor größerem Schaden zu bewahren, unternahm er diese unnötige und sehr riskante Rettungsaktion.

Hätte er sich vorher ernsthaft mit dem Thema Datensicherung und den Risiken eines Datenverlusts befasst, wäre sein lebensgefährlicher Einsatz nicht nötig gewesen…

Das muss eine gute Datensicherung leisten:

…Ihre Daten vor Verlust und Veränderung schützen.
…verhindern, dass Unbefugte Zugriff auf Ihre Daten bekommen.
…zusätzlich außer Haus erfolgen, um in Extremfällen wie z. B. bei Blitz, Feuer, Wasser oder Diebstahl wichtige Unternehmensdaten nicht zu verlieren.
…gesetzliche Vorgaben der Datensicherung – besonders im geschäftlichen Bereich – durch Verschlüsselung gewährleisten.
…den erneuten Zugriff auf gesicherte Daten außer Haus schnell und zuverlässig möglich machen.

Im Notfall schnelle Hilfe

Sollte es dennoch zu einem Fehler bei der Sicherung Ihrer Daten kommen, sollte idealer Weise automatisch und ganz ohne Ihr Zutun eine Info an Ihren IT-Betreuer erfolgen.

Dieser kümmert sich sofort und ohne unnötigen Aufwand Ihrerseits um das Sicherungssystem, so dass Ihre Daten durchgängig geschützt und der Datenspeicher überwacht bleibt.

Hört sich nach der perfekten Lösung für Ihr Business an?

Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

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